The Voice of Germany: 4. Staffel startet 2014

Nach drei bisher erfolgreichen Staffeln können Fans von der Casting-Show „The Voice of Germany“ aufatmen:

Prosieben ließ mitteilen, dass bereits 2014 die Produktion für die neue Staffel beginnen wird. Daniel Rosemann, der  Prosieben-Unterhaltungschef, ließ sogar verlauten, dass bereits nach Weihnachten die Talent-Scouts auf die Suche gehen werden. Auf der Homepage der Show befindet sich auch bereits ein Anmeldeformular für die Gesangstalente des nächsten Jahres. Allerdings wurden noch keine Stimmen laut, ob die Juroren der diesjährigen Staffel wieder dabei sein werden. In der dritten Staffel waren Max Herre, Nena, The Boss Hoss und Samu Haber am Start. Letzterer hatte den bereits nach der zweiten Staffel ausgeschiedenen Rea Garvey ersetzt, sowie Max Herre den „Dr. Ton“ Xavier Naidoo. Ob sich im nächsten Jahr also auch neue Juroren auf den Sitzen breitmachen werden, bleibt abzuwarten.

Neue Regeln erhöhen die Spannung

Rosemann bezeichnet „The Voice of Germany“ weiterhin als einen großen Erfolg für Prosieben und Sat1, auf denen die Shows aufgeteilt werden. Trotz sinkender Einschaltquoten für das Casting-Show-Konzept bleibt man also zuversichtlich, nächstes Jahr mindestens wieder genauso viele Zuschauer vor den Bildschirm zu bringen. Die Sendung hatte bereits in der dritten Staffel einiges an Änderungen erfahren. Neben den wechselnden Juroren wurden auch die Battles verschärft, so konnte ein Kandidat, der zuvor von seinem Juror abgelehnt wurde, immer noch durch die Adoption eines anderen Jurors den Weg in die Live-Shows schaffen. Am Grundkonzept der Show wird sich aber höchstwahrscheinlich auch in der vierten Staffel nichts großartig ändern.

Das Konzept

Zuallererst stehen in der Show die Blind-Auditions. Die internationale Marke „The Voice“ behauptet hier einen größeren Wert auf die Stimmen zu legen, als auf Aussehen oder Persönlichkeit. Diese Unterscheidung ist es letztendlich auch, was „The Voice of Germany“ so erfolgreich macht. Die Sendung setzt sich ab von dem Einheitsbrei der Casting-Shows, indem sie große Stimmen hervorbringt, anstatt Stars und Sternchen zu gebären, die bereits morgen vergessen sein werden.

In den Blind- Auditions haben die Juroren die Möglichkeit, ihrem Favoriten ihre Stimme zu geben. Das tun sie allerdings, ohne den Kandidaten gesehen zu haben. Was überzeugen muss, ist die Stimme. Haben mehrere Juroren für denselben Kandidaten gevotet, hat dieser die Qual der Wahl. Nachdem sie die Teams gebildet haben, wird ausgesiebt. In den Battles schicken die Juroren ihre Zöglinge gegeneinander auf die Bühne und so ermitteln sich die Finalisten für die Live-Shows. Ebenso bewährt hat sich die Marketingidee, die Songs von The Voice of Germany zum Download anzubieten. Auch in anderen Ländern hat es dann ein Kandidat auch ohne Sieg geschafft, einen Platz in den Download-Charts zu ergattern.

 

Es bleibt also abzuwarten, ob „The Voice of Germany“ in der angekündigten vierten Staffel genug neue und frische Ideen bringt, um die Qualität aufrechtzuerhalten und die Kritiker verstummen zu lassen.

 

 

 

Bild: Voice © flickr.com/ Eva Rinaldi Celebrity and Live Music Photographer

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