Musikstreaming : Sterben jetzt die CDs aus?

Musik sorgt für gute Laune und stellt für viele Menschen eine Art Grundbedürfnis dar.

Streamingdienste haben den Musikmarkt mittlerweile revolutioniert und punkten mit verschieden Vorteilen für die Nutzer.

Weil immer weniger CDs gekauft werden, ist dieser Trend aber auch eine ernsthafte Gefahr für die Plattenindustrie.

Musikstreaming: Wissenswerte Daten und Fakten im Überblick

Der Service von Streaminganbietern orientiert sich an den gehobenen Ansprüchen der Zielgruppe. So lassen sich die Lieblingssongs mit Spotify, Deezer und Co zum Beispiel auf vielen verschiedenen Plattformen abspielen. Durch das Angebot zugehöriger Apps können individuelle Playlisten ortsunabhängig auf dem Tablet oder Smartphone wiedergegeben werden. In jüngster Vergangenheit ist die Anzahl an verfügbaren Streamingdiensten um ca. 90 % gestiegen, was zu einem großen

Konkurrenzkampf geführt hat. Aktuell machen CDs und andere physische Medien noch etwa drei Viertel des Musikmarkts in Deutschland aus, aber die Bedeutung von Streaming nimmt Schritt für Schritt zu. Im Jahr 2010 verzeichneten die entsprechenden Anbieter einen weltweiten Umsatz von 0,32 Milliarden US-Dollar, während es in 2014 bereits 1,57 Milliarden US-Dollar waren. Diese wirtschaftliche

Steigerung verdeutlicht die rasante Entwicklung der Musikstreaming-Aboservices. Weitere spannende Zahlen und Informationen zum Trend Musikstreaming finden sich unter www.netzsieger.de.

Die Gründe und Folgen der Entwicklung

Einer der wichtigsten Gründe für die Beliebtheit der digitalen Angebote ist mit der großen

Auswahl zu benennen. Das bedeutet konkret: Plattformen wie Juke und Simfy stellen ihren Usern ca. 20 Millionen unterschiedliche Songs zur Verfügung, sodass Abwechslung garantiert ist. Zudem bieten viele Unternehmen kostenfreie Nutzungsmöglichkeiten an, um möglichst viele User für ihr Angebot begeistern zu können. In diesem Zusammenhang gilt es unbedingt darauf hinzuweisen, dass die Künstler an den Einnahmen der Streaming-Unternehmen beteiligt werden. Im direkten Vergleich mit der Gewinnspanne von CD-Verkäufen fällt dieses Einkommen aber eher gering aus. Im digitalen Zeitalter sind Konzerte somit die sicherste und oftmals auch lukrativste Einnahmequelle für Musiker. Die Verbreitung von Streaming wird in der Zukunft voraussichtlich noch weiter zunehmen. Im Juni 2015 hat jetzt auch Apple seinen eigenen Streaming-Dienst gelauncht, was diese Entwicklung zusätzlich verdeutlicht. Exklusivverträge mit namhaften Künstlern wie Taylor Swift und das Angebot von über 30 Millionen Tracks sollen die Musikfans von Apple Music überzeugen.

Abschließende Bemerkungen zum Thema Musikstreaming

Insgesamt gesehen lässt sich festhalten, dass Streaming das Musikgeschäft nachhaltig veränderthat. CDs könnten früher oder später zu reinen Liebhaberstücken für Nostalgiker werden. Musikfans profitieren von dieser Entwicklung und können sich über eine Vielzahl von Songs, mobile Nutzungsmöglichkeiten sowie viele weitere Vorteile freuen.

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