Absprachen auch zwischen VW und CDU/FDP?

Donnerstag, 10.08.2017 07:14 Uhr

Umfrage sieht CDU vor SPD

Kommunikationsabsprachen zwischen VW und der Landesregierung in Niedersachsen waren nach einem Bericht der "Nordwest-Zeitung" auch vor Rot-Grün gebräuchliche Praxis. Der Autokonzern hat demnach auch die schwarz-gelbe Vorgängerregierung mit "Formulierungshilfen" versorgt. VW-Betriebsratschef Osterloh und die IG Metall wollen aber verhindern, dass die Folgen des Diesel-Skandals und die Rolle des Landes Niedersachsen in dem Konzern in den Wahlkampf gezogen werden. Der Wahlkampf trage zur hitzigen Debatte bei, sagte der oberste Mitarbeitervertreter der "Braunschweiger Zeitung". Die Beschäftigten bräuchten auch einfach mal wieder ein bisschen mehr Ruhe. Unterdessen können SPD und Grüne nach dem turbulenten Mehrheitswechsel im Landtag nicht darauf hoffen, nach der Neuwahl Mitte Oktober erneut die Regierung zu stellen. Wäre am Sonntag Wahl, käme die CDU laut einer Insa-Umfrage für die "Bild" auf 40 Prozent. Für die SPD würden dagegen nur 28 Prozent stimmen, für die Grünen und die FDP je 9 Prozent. In den neuen Landtag kämen demnach auch die AfD mit 7 und die Linke mit 5 Prozent. Bei einer Sondersitzung wollen die Abgeordneten heute über die für den 21. August geplante Auflösung des Parlaments beraten.

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