Tausende VW-Mitarbeiter zu Betriebsversammlung erwartet

Mittwoch, 20.03.2019 09:33 Uhr

Sparprogramm und Stellenabbau

Zoff um den neuen Abgasprüfstandard WLTP, Milliardeninvestitionen in E-Mobilität und Digitalisierung, drohende Stellenstreichungen und Sparprogramme: Die Lage bei Volkswagen bleibt angespannt. In den nächsten fünf Jahren sollen zusätzlich 5000 bis 7000 Stellen wegfallen, ab 2023 sollen so die Kosten weiter sinken und der Gewinn um 5,9 Milliarden Euro jährlich steigen. Ziel ist, finanziellen Spielraum zu gewinnen, um zusätzliches Geld in Zukunftstechnologien stecken zu können. Das bedeutet neue Sorgen für die Beschäftigten – der verschärfte Sparkurs dürfte die Mitarbeiter daher bei der Betriebsversammlung vor allem beschäftigen.

Laut Betriebsratskreisen werden wegen der aktuellen Lage bis zu 20 000 Mitarbeiter bei der Betriebsversammlung erwartet. Sowohl VW-Konzernchef Herbert Diess (rechts) als auch Betriebsratsboss Bernd Osterloh werden zur Belegschaft sprechen. Immerhin: die bis 2025 geltende Beschäftigungssicherung bekräftigte der Autobauer in der vergangenen Woche. Vorgesehen ist den Angaben zufolge, dass Stellen beim altersbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern nicht neu besetzt werden.

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