Clan-Kriminalität: Abschiebung in Bremen

Freitag, 12.07.2019 08:14 Uhr

Seehofer: "Spektakulärer Erfolg"

Nach der Abschiebung eines führenden Clanmitglieds aus Bremen in den Libanon will sich das Innenressort nicht zu weiteren Schritten äußern. Ich sage dazu nichts. Das hat gute Gründe", so Innensenator Ulrich Mäurer in einem Interview. Bundesinnenminister Horst Seehofer dagegen hat die Abschiebung des Chefs des libanesischen Miri-Clans als «spektakulären Erfolg» gewertet.

Seehofer lobte die Zusammenarbeit des Landes Bremen mit dem Bund und der Eliteeinheit GSG 9. Zugleich erinnerte er daran, dass der Clanchef seit 13 Jahren zur Ausreise verpflichtet war. Seehofer kündigte ein massives Vorgehen gegen Clan-Kriminalität an. Auch die Bremer Polizei will weiter eine Null-Toleranz-Strategie bei Regelverstößen von kriminellen Großfamilien fahren. 

Mittwoch wurde der Chef des libanesischen Miri-Clans aus Bremen in sein Heimatland abgeschoben. Schwerbewaffnete Elitepolizisten hatten den 46jährigen zuvor aus dem Bett seiner Bremer Wohnung geholt. Der Mann war seit 13 Jahren ausreisepflichtig und früher Chef eines Rockerclubs. Dem Miri-Clan wird organisierte Kriminalität, Erpressung und Drogenhandel vorgeworfen.

 

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