Nach dem Suizid des Tatverdächtigen im Fall Stade fordert die niedersächsische CDU eine lückenlose Aufklärung. Der 45-Jährige war am Dienstagmorgen tot in seiner Einzelzelle in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde gefunden worden. Nach Angaben der Ermittler starb er durch Strangulation. Hinweise auf ein Verbrechen gebe es nicht, so die HAZ.
Die CDU wirft Justizministerin Kathrin Wahlmann einen Kontrollverlust vor. Sie müsse offenlegen, ob Hinweise auf eine mögliche Selbstgefährdung vorlagen und ob angeordnete Schutzmaßnahmen eingehalten wurden. Auch Ministerpräsident Olaf Lies müsse nun handeln. Der Mann soll in Stade sechs Menschen getötet haben. Die Ermittlungen gegen ihn wurden nach dem Tod jetzt eingestellt.
Mittwoch, 22.07.2026 16:30 Uhr

