Maas: Entscheidung über Reisewarnung nicht vor 20. April

Freitag, 27.03.2020 17:11 Uhr

Die Bundesregierung will nicht vor dem 20. April entscheiden, was aus der bis Ende April befristeten Warnung vor touristischen Auslandsreisen wird.

"Wir haben uns darauf verständigt, dass wir wie bei anderen Maßnahmen auch zunächst einmal abwarten, wie die weitere Entwicklung bis zum 20. April ist", sagte Außenminister Heiko Maas dem SWR. Das gelte für die Entwicklung in Deutschland selbst, aber auch für die Entwicklung in anderen Staaten. Bei der Maßnahme geht es auch darum zu verhindern, dass weitere Deutsche wegen Grenzschließungen und der Kappung von Flugverbindungen im Ausland stranden. Derzeit läuft die größte Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik für 200.000 Reisende. 160.000 sind inzwischen nach Deutschland zurückgekehrt. Jetzt werde die Aktion deutlich schwieriger, so Maas. "Wir haben begonnen mit den Touristenhochburgen, wo es einfacher gewesen ist, weil die Menschen relativ nah zusammen gewesen sind." Nun gehe es um Länder wie El Salvador, Paraguay oder Nepal, wo es diese Touristenzentren nicht gebe.

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