Eine Bremer Forschungsgruppe hat Spuren von MRT-Kontrastmitteln in Nord- und Ostsee nachgewiesen. Die Stoffe stammen aus der medizinischen Diagnostik und gelangen über große Flüsse wie Weser oder Elbe in die Meere. Erste Funde gibt es bereits in Muscheln und Fischen, bisher jedoch in geringen Mengen. Eine akute Gesundheitsgefahr sehen die Forschenden nicht, warnen aber vor langfristigen Belastungen der Küstenökosysteme und der Trinkwasserversorgung.
Donnerstag, 04.12.2025 05:30 Uhr
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