In Hameln liegen jetzt die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung vor. Aktuell stammen noch rund 64 Prozent der Wärmeversorgung aus fossilen Energien. Der Wärmeplan zeigt deshalb, welche klimafreundlicheren Lösungen sich in den verschiedenen Stadtgebieten anbieten. Neben Wärmepumpen könnten dabei auch neue Wärmenetze eine Rolle spielen. Als mögliches Gebiet gilt ein Teil der Nordstadt. Dort könnte unter anderem Abwärme der Kläranlage für die Wärmeversorgung genutzt werden. Die Stadtwerke wollen nun gemeinsam mit weiteren Beteiligten klären, welche Projekte zuerst umgesetzt werden können. Für Hausbesitzer entsteht durch den Wärmeplan zunächst kein unmittelbarer Handlungszwang. Er soll ihnen aber eine bessere Orientierung für künftige Entscheidungen über ihre Heizung geben.
Donnerstag, 13.08.2026 05:30 Uhr
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