In Niedersachsen hatte 2023 fast jedes vierte Kind vor der Einschulung Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung. Besonders betroffen waren Jungen – bei ihnen hatte fast jeder Dritte Probleme. Deutlich häufiger trat Sprachförderbedarf bei Kindern aus bildungsfernen Familien und mit Migrationshintergrund auf. Die Ergebnisse stammen aus einer gemeinsamen Datenrecherche von Correctiv.Lokal und der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. In bildungsnahen Familien lag der Anteil auffälliger Kinder bei rund 18 Prozent, bei bildungsfernen Familien bei rund 40 Prozent.
Freitag, 25.07.2025 05:30 Uhr
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