Die Mietpreise in Niedersachsen steigen kontinuierlich an, sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten. Dieser Trend ist besonders in ländlichen Regionen spürbar, wo die Mieten früher deutlich niedriger waren. So ist zum Beispiel im Landkreis Nienburg/Weser die durchschnittliche Netto-Kaltmiete in den letzten Jahren um mehr als 30% auf 8,64 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Dies geht aus Zahlen des Bundesbauministeriums hervor.
Die steigenden Mietpreise sind auch auf die zunehmende Beliebtheit des Wohnens auf dem Land zurückzuführen. Der niedersächsische Bauminister Grant-Hendrik Tonne bestätigte dies in einem ARD-Interview.
Im Jahr 2021 lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Niedersachsen noch bei 7,37 Euro. Im darauffolgenden Jahr stieg er auf 8,55 Euro an, was einem Anstieg von 16 Prozent entspricht.
Trotz der generellen Preiserhöhung gibt es immer noch Gebiete, in denen die Mieten vergleichsweise niedrig sind. So beträgt der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Salzgitter zum Beispiel nur 6,45 Euro. Auch in Holzminden, Wilhelmshaven und im Kreis Lüchow-Dannenberg liegen die Preise noch unter 7 Euro pro Quadratmeter.
Donnerstag, 12.06.2025 12:25 Uhr
