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Nutria-Populationen in Niedersachsen und Bremen werden größer

Dienstag, 10.06.2025 12:25 Uhr

Das Thema Nutrias, eine Art von Nagern, ist aktuell ein Gesprächsthema in Bremen und Niedersachsen. Diese Tiere haben eine Vorliebe dafür, sich in Deiche und Uferböschungen einzugraben, was die Stabilität dieser Strukturen gefährden kann. Die steigende Population dieser Tiere wird zunehmend zur Herausforderung, insbesondere für Jäger, die die Ausbreitung der Tiere kontrollieren sollen.

Im letzten Jahr wurden in Bremen 3500 Nutrias getötet, das sind 2500 mehr als im Vorjahr. Auch in Niedersachsen ist die Zahl der erlegten Nutrias gestiegen - um fast 30 % auf 45.000. Dies verdeutlicht das Ausmaß des Problems und die Notwendigkeit, die Population der Nutrias zu kontrollieren.

Die Stadtverwaltung arbeitet an Lösungen, um die Nutria-Population zu kontrollieren und gleichzeitig die Deiche zu schützen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Änderung des Jagdrechts in Niedersachsen. Die Idee ist es, Jägern mehr Freiheiten bei der Jagd auf Nutrias zu geben, aber auch den Tierschutz zu gewährleisten. Es handelt sich dabei um eine schwierige Balance, aber sie ist notwendig, um die Deiche zu schützen.

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