Wenns draußen so richtig kalt ist, solls drinnen doch bitte schön richtig gemütlich sein. Und was gibt es Schöneres als ein warmes Feuer an einem kuscheligen Ort? Oder wie geil ist es, morgens in ein vorgewärmtes Auto einzusteigen?
Aber diese schönen Annehmlichkeiten des Lebens sorgen für eine schlechte Luftqualität, jetzt gerade in ganz Deutschland. Das sagt zumindest das Umweltbundesamt. Aber wie sieht es hier im Norden aus, Kollege XY:
Der sogenannte Luftqualitätsindex des Umweltbundesamts (UBA) zeigt im Norden vor allem in Niedersachsen überwiegend die Farbe Rot. Demnach wird aktuell an den Messstationen - von Ostfriesland und Hamburg Richtung Göttingen und Braunschweig sowie weiter über Schwerin, Stralsund und Neubrandenburg bis hin zur polnischen Grenze - fast ausschließlich eine schlechte Luftqualität gemessen. Nur in Schleswig-Holstein ist etwas bessere Luft: Bis auf die Gebiete rund um Kiel, Lübeck und Lauenburg verzeichnet das Umweltbundesamt eine gute bis sehr gute Luftqualität. Für den Luftqualitätsindex werden die Konzentrationen der Schadstoffe Stickstoffdioxid, Feinstaub und Ozon gemessen.
Ist das denn gefährlich?
Schön ist es auf jeden Fall nicht. Der Chefarzt der Lungenklinik im Klinikum Bremen-Ost, sagte in der ARD: "Natürlich kann auch ein lungen- oder herzkranker Mensch zu diesen Jahreszeiten nach draußen gehen, auch wenn die Feinstaubbelastung erhöht ist." Aber Menschen mit Vorerkrankungen sollten statt joggen vielleicht lieber spazieren gehen.
Donnerstag, 13.02.2025 12:25 Uhr