Der Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen, Hans-Joachim Lenke, hat vor Kürzungen im Sozialsystem gewarnt. Er widersprach damit Bundeskanzler Friedrich Merz, der den Sozialstaat für nicht mehr finanzierbar erklärt hatte. Das berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Reformen seien zwar nötig, so Lenke, aber statt über Kürzungen zu reden, müsse der Staat zum Beispiel Steuerhinterziehung konsequenter bekämpfen. Dadurch gingen jährlich bis zu 120 Milliarden Euro verloren. Das Geld könnte dann zur Finanzierung des Sozialstaates beitragen.
Freitag, 05.09.2025 05:30 Uhr
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