Die unterirdische Speicherung von CO₂ soll in Deutschland künftig erlaubt sein – vor allem unter dem Meer.
Die Bundesregierung hat dafür eine Reform des Kohlendioxidspeicherungsgesetzes auf den Weg gebracht. Ziel ist es, sogenannte CCS-Technologien zu ermöglichen – also CO₂ aus Industrieprozessen abzuscheiden, zu transportieren und dauerhaft unter der Erde zu lagern. Geplant ist die Speicherung vor allem in der Ausschließlichen Wirtschaftszone – also auf See, außerhalb der Schutzgebiete. An Land nur, wenn das jeweilige Bundesland zustimmt. Für Kohlekraftwerke bleibt CCS verboten. Die Wirtschaft begrüßt das Vorhaben. Umweltverbände hingegen üben scharfe Kritik. Und auch Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt sieht das Vorhaben kritisch.
Donnerstag, 07.08.2025 12:25 Uhr

