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Steigende Spritpreise sorgen auch in NRW für politische Debatte

Donnerstag, 05.03.2026 12:25 Uhr

Der Blick auf die Zapfsäule sorgt derzeit bei vielen Autofahrern für Unmut: Die Spritpreise steigen wieder deutlich. Nach Angaben des ADAC ist der Dieselpreis zeitweise erneut über zwei Euro pro Liter geklettert.

Als Gründe gelten internationale Krisen und Unsicherheiten auf den Energiemärkten – unter anderem der Konflikt im Nahen Osten.

In NRW hat die Entwicklung eine politische Debatte ausgelöst. Die AfD fordert, mehrere Steuern auf Kraftstoffe vorübergehend auszusetzen, darunter Energie-, CO₂- und Mehrwertsteuer. Dadurch sollen Autofahrer und Unternehmen kurzfristig entlastet werden.

Die rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsministerin Daniela Schmitt von der FDP verlangt dagegen mehr Klarheit von der Bundesregierung – etwa dazu, wie die Gasspeicher gefüllt werden und wie Preisspitzen begrenzt werden können.

Eine Spritpreisbremse plant die Bundesregierung aktuell jedoch nicht. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums ist die Versorgung mit Öl und Gas derzeit nicht gefährdet. Für die Grünen zeigt die Entwicklung aber auch, wie wichtig ein schnellerer Ausstieg aus fossilen Energien ist.

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