Rückblick: Rock-Dinner mit Sven Elverfeld

Unter dem Titel „Rock meets 3-Sterne-Küche“ hat Rock-Fan und Drei-Sterne-Koch Sven Elverfeld zusammen mit Steffen Müller, Geschäftsführer des Niedersächsischen Privatsenders RADIO 21, ein bisher einzigartiges Rock-Dinner organisiert.„Heute läuft hier Musik, die normalerweise in Sterne-Gastronomie nicht läuft“, sagte Steffen Müller bereits bei der gemeinsamen Begrüßung zum Beginn der Veranstaltung. So war es dann auch. Für Elverfeld, der selbst ein großer Musikfan ist, ging am Sonnabend ein Traum in Erfüllung: „Einmal im Kopf hat mich die Idee nicht mehr losgelassen“, sagte der 48–jährige Spitzenkoch. „Mich reizte es, zu einigen meiner absoluten Rockfavoriten wie Kiss, Nirvana, Guns N´ Roses oder den Toten Hosen einmal emotional passende Gerichte zu kreieren.“ So erfuhren die überraschten Gäste, dass er selbst im Alter von 14 Jahren im hessischen Hanau Schlagzeug-Unterricht genommen und zwei Jahre in einer Band gespielt hat. „Diese Band hatte keinen Namen und keine Auftritte.“ Ein Star ist er trotzdem geworden: Ein Star-Koch. Diese Bezeichnung mag Sven Elverfeld überhaupt nicht. „Ich koche, weil es mir Spaß macht.“

Das Rock-Dinner wurde von RADIO 21-Morgenmoderator Olli Peral moderiert. Die Gäste erhielten von ihm spannende Hintergründe zur Entstehungsgeschichte der jeweiligen Rocksongs, gespickt mit Insider-Stories zu den Interpreten. Während der sechs Gänge, den „Grüßen aus der Küche“ und dem süßen Finale bekamen die Gäste dann natürlich auch die Songs in acht Blöcken zu hören. In kurzen Talks mit Peral hat Sven Elverfeld den Rock-Kulinarikern dann verraten, welche persönlichen Erinnerungen er mit diesen Songs verbindet, was ihn daran fasziniert und wie er diese Verbindung an diesem Abend in seine Küche einfließen ließ. „Trüffel riecht – und so habe ich Nirvana mit „Smells like teen spirit“ ausgesucht.“ Manchmal waren die Erklärungen kurz und einfach, manchmal lang und tiefgründig. Aber immer überraschend oder unterhaltsam. Elverfelds Schlagzeuger-Karriere wurde mit seiner Abmoderation von Phil Collins „In the air tonight“ öffentlich.
(Quelle:
Auszug aus: www.regionalkulinarisch.de)

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